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Waldbrand St. Luzisteig, 5.-10. Dezember 1985

Lage

Zum grössten Teil 30- bis 45jähriger, dicht bewachsener Fichten- und Föhrenwald zwischen Zielgebiet Schiessplatz Luzisteig und der Gemeinde Balzers. Besitz der Gemeinde Balzers im Kt. Graubünden. Schadengebiet liegt zwischen Gemeindegrenze Maienfeld-Balzers und Staatsgrenze Schweiz - Liechtenstein, in einem ausgesprochenen Föhngebiet.

 

Vorgeschichte

Im Gebiet Andstein mussten die Feuerwehren Balzers und Maienfeld zu mehreren Waldbränden beigezogen werden.
1958: 1,50 ha, Blindgängerzone
1960: 9,25 ha, bei starkem Föhn
1963: 1,50 ha, Grasdürre
1971: 3,50 ha, Grasdürre
1983: 1 ha, bei starkem Föhn
Daneben gab es jährlich zwei bis drei Brände, die schnell gelöscht werden konnten.
Dadurch gezwungen, legte die Feuerwehr Balzers sehr grossen Wert für die Ausbildung der Mannschaft in der Waldbrandbekämpfung, ebenso wurden in diesem Zusammenhang grosse Anschaffungen gemacht.

 

Situation

Donnerstag, 5.Dezember 1985, fand auf dem Schiessplatz Andswiesen, bei sehr starkem Föhn, unter dem Kommando von Major Aschmann ein Übungsschiessen statt. Es beteiligten sich etwa 50 Offiziere. Rings um das Zielgelände war Grasdürre. Sehr starker Föhn.

 

5. Dezember 1985

Brandbekämpfung

1515 Eingang Alarm beim Kdt von Balzers durch Privatperson. Starke Rauchentwicklung über Andstein, starker Föhn.

 

1516 Kdt alarmiert Feuerwehr von Balzers.

 

1525 Eintreffen des Kdt und Kdt-Stellvertreters beim Andhüttle (Zielgebiet Schiessplatz), momentaner Brand gut über- sichtlich. Situation: Die Betriebsfeuerwehr Luzisteig hatte bereits eine MS beim Depot 3 in Betrieb. Ebenfalls war eine Druckleitung bis zum untersten Feiskopf der Guschaköpfe erstellt und unter Druck.

Ich musste gleich feststellen, dass das Feuer in den Guschaköpfen nicht mehr unter Kontrolle zu bringen war, da es durch Sturmböen gegen Norden getragen wurde.

Entschluss: 300 m vom Feuer entfernt, gegen Norden, links vom Guschatobel (Brand rechts vom Guschatobel) auffangen. Einsatz wie beim Brand 1983.

 

1526 Eintreffen der Feuerwehr Balzers mit TLF 2400, MS Typ 3 und Schlauchausleger. Schlauchmaterial 800 m _ 75 mm, 500 m _ 55 mm

 

1527 Alarmieren mit Funk, der Feuerwehren Triesen, Vaduz und Rheinheli.

 

1529 Erstellen der Zubringerleitung (Wassergasse) von Depot 3 zu Ende Feuerwehrstrasse, Kracharüfe. Leitungslänge 350 m, Höhe 105 m.
Eingesetzte Kräfte und Mittel beim ersten Einsatz:
65 Mann
1 TLF
1 MS Typ 3
1 MS Typ 2
500 m Schläuche

 

1602 Überspringen des Feuers von den Guschaköpfen zur Kracharüfe 300 m, zur Wissrüfe 600 m.
Durch diese Feuersprünge wurde die erstellte Wassergasse um 300 m übersprungen, dadurch befanden wir uns in einer sehr schwierigen Situation. Der Fluchtweg war durch das Feuer abgeschnitten. Durch Zurücklassen der Zubringerleitung konnten wir uns mit sehr viel Glück aus diesem Hexenkessel retten.

 

1615 Alarmieren Betr.-FW Balzers AG

 

1628 Neue Entschlussfassung des Kdt von Balzers. Zu dieser Zeit brennen etwa 60 ha Wald lichterloh (Föhnsturm). Grossalarm aller liechtensteinischen Feuerwehren mit Funk über Polizei Vaduz.
Wassergasse erstellen vom südlichsten Teil des Dorfes Balzers. Palduinstrasse - Eckerswald - Grosser Stein - Grashalde - Irafriag.
Feuerwehren sammeln sich bei Palduinstrasse, Befehl an Oblt Erich Vogt.

 

1630 Eintreffen von Feuerwehrinspektor Jakob Kuratle, Graubünden. Ich gebe ihm neue Entschlussfassung bekannt. Wir einigen uns, alle liechtensteinischen Feuerwehren arbeiten an der Nordfront zum Schutze des Dorfes Balzers und des Bannwaldes, unter dem Kommando der Feuerwehr Balzers.
Feuerwehren von Maienfeld, Fläsch, Betriebsfeuerwehr Luzisteig und Zeughaus Mels bleiben an der Südfront. Jakob Kuratle alarmierte sofort Heli von Alpnach und Air Grischa.

 

1633 Kdt von Balzers verlangt Flug mit Rheinheli, nach 2 Min. überfliegen wir das Brandgebiet. Ich gebe ihm den neuen Entschluss bekannt. Kante zwischen Hettabörgle und Zehneköpfle muss gehalten werden. Helipilot erhält diesbezüglich Befehle, welches Gebiet er zu halten hat.

 

1642 Kdo-Posten bezogen in Büro Gemeindekanzlei, ganze Brandstelle sehr gut überblickbar. 2 Tel., 2 Funkgeräte zur Verfügung.
Rheinheli fliegt pausenlos bei starkem Föhn, ist immer mit Kdt in Funkverbindung über den K-Kanal.

 

1650 Eintreffen der liechtensteinischen Feuerwehren. Sie werden beim Hotel Post erwartet und von dort von Balzner Feuerwehrmännern zum Einsatzort gebracht.
Erstellen der Transportleitung Palduinstrasse - Irafriag. Durch Hintereinanderschalten von 4 TLF und 4 MS konnten wir eine Höhe von 360 m überwinden. Transportleitungslänge 2400 m, Einsatz in sehr steilem Gelände.

 

1700 Alarmieren der Feuerwehren von Trübbach-Azmoos-Sevelen, Samariter von Balzers.
Buchs SG übernimmt Pikettdienst für ausgerückte Gemeinden, 30 Mann in Depot.

 

1732 Erstellen einer Wassergasse Palduinstrasse - Waldwerkstätte bis Grenzstein. Wasserbezugsorte, 6 Hydranten, St. Katharinabach, Weiher und 2 Tankwagen mit 36000 l.

 

 

 

 

 

 

1738 Kdt erblickt ab Kommandoposten Feuer der Pleiswand.
Rheinheli wird sofort verständigt, Höhendifferenz, Wasserbezug, Feuer 1000 m, Feuer kann mit Heli gelöscht werden.

 

1800 Alarmieren der Betriebsfeuerwehr Hilti, Hoval

 

1830 Alarmieren der Feuerwehr Sargans

 

1910 Es stellt sich die Frage, ob das Dorf Balzers evakuiert werden soll. Dorf nicht in Gefahr, Schutz ist gewährleistet, bestätigt das Kdo.

 

1915 Alarmieren der Feuerwehr Bad Ragaz

 

1945 Alarmieren der Betriebsfeuerwehr Ivoclar

 

2000 Waren etwa 500 Mann im Einsatz. Wasserbedarf pro Min. etwa 21 000 l. Zum Schutze des Dorfes waren auf einer Länge von 1100m 116 Strahlrohre im Einsatz. Rheinheli fliegt pausenlos. Helipilot meldet: "Unter den Felswänden starker Fallwind, fliegen wird immer schwieriger." Kdt: "Es muss geflogen werden, sonst ist alles umsonst."

 

2100 Sitzung Kaserne Luzisteig. Erklärung von Feuerwehrinspektor Kuratle.
Um etwa 1600 empfing ich die Meldung über den Brandfall. Sofort besichtigte ich die Brandstelle. Das Feuer breitete sich mit grosser Geschwindigkeit in Richtung Balzers aus. Sofort wurden die Helis von Air Grischa und Alpnach angefordert. Für Alpnach war der Überflug nicht möglich. Die Aluette konnten nicht fliegen, da der Wind zu stark war. Es trafen nur die Helis von der Air Grischa ein. Zur Zeit sind alle Leute an das Randgebiet des Feuers zurückgerufen, um den Schutz der Feuerwehrleute zu gewährleisten. Bei Tagesbeginn soll ein neuer Einsatzplan erstellt werden. Wir beginnen morgens um 0600 Uhr. Ab Morgen 0600 Uhr früh wird eine Luftschutzkompanie nach Balzers beordert, um der Feuerwehr Balzers zur Verfügung zu stehen. Nach Rekognoszierung sofort Einsatz. Hoffen, dass Helis von Alpnach eintreffen.
Kdt Maienfeld meldet 1 MS auf Guscha im Einsatz, es wurden 2 Leitungen erstellt.
Kdt Balzers gibt Grosseinsatz bekannt, bedauert, dass keine weiteren Helipiloten bereit sind zu fliegen.
Helipilot Air Grischa erklärt zu warten, bis Wind nachlässt, dann klarer Einsatz, nummerieren der Helis, Anweisung erteilt der Orts-Kdt von Balzers.
J. Kuratle hält nochmals fest, das Balzers geholfen wird, wo man kann. Helis werden sofort eingesetzt, wenn der Wind nachlässt. Alle übrigen Einsätze liegen unter dem Kommando von Feuerwehrkommandant Ferdinand Vogt.

 

2208 Ich übernehme wieder den Kommandoposten und erkundige mich nach der Lage. Feuer konnte bis zu dieser Zeit gehalten werden.

 

2229 Rheinheli muss wieder in Einsatz ob Pleiswand fliegen. Höhendifferenz über 1000 m.

 

2300 J. Kuratle erkundigt sich beim Kommandoposten, anschliessend Erkundung im Gelände und Rekognoszierung für Luftschutztruppe mit Verantwortlichen des Militärs.

 

2400 Wind dreht von Süd nach Süd-West, starker Fallwind, Rheinheli stellt Flüge ein.

 

 

6. Dezember 1985

0020 Erkundung bei Einsatzzentrale im Feuerwehrdepot. Einsatzzentrale funktioniert vorzüglich, was da geleistet werden musste, ist enorm, z. B. Verteilen des Brennstoffes für die Maschinen, Beschaffung und Verteilen von Essen und Getränken für mehr als 500 Mann im ganzen Einsatzgebiet. (Die Feuerwehren wurden ja vor dem Nachtessen alarmiert). An allen Ecken und Enden wurde Einsatzmaterial verlangt.

 

0115 Meldung über Funk, in extremen Lagen müssen Feuerwehrmänner ersetzt werden. 20 Männer der liechtensteinischen Bergrettung sind bereit, diesen Einsatz zu leisten.

 

0220 Feuerwehr Buchs trifft mit 21 Mann, 2 MS und 2 Pikettfahrzeugen ein. Pikettdienst mit 30 Mann bleibt bestehen.

 

0247 Erstellen von 2 Transportleitungen ab 2 Tankwagen 36000 l zum Schutze eines Privatwaldes bei Bettlerküche (Südfront).

 

0310 Meldung über Funk, Waldwerkstätte (2 grosse Holzgebäude) in grosser Gefahr. Feuer nähert sich 50 m ans Gebäude.

 

0312 Meldung über Funk, Feuer noch 30 m von Wohnhäusern entfernt.

 

0313 Kdt verständigt Rheinhelipilot, er meldet, ich kann nicht mehr fliegen, zu starker Wind; ich melde: "Du musst fliegen, jetzt geht's ums Dorf." Zur Zeit sind auf dieser Strecke über 100 Strahlrohre im Einsatz. Heli fliegt pausenlos bis Tagesanbruch.

 

0540 Kurzes Gespräch mit Radioreporter für Frühnachrichten. Föhn lässt zur Zeit nach, Lage ist bedeutend besser.

 

0700 Feuer unter Kontrolle. Entschluss, das Feuer auf der Kante zwischen Hettabörgle und Zehneköpfle zu halten, konnte verwirklicht werden.

 

0700 Luftschutztruppe eingetroffen, beginnen Zubringerleitung zu erstellen bis Irafriag. Luftschutztruppe arbeitet mit Ausgleichsbecken.

 

0845 Helis von Alpnach und Air Grischa sind eingetroffen, fliegen ins Brandgebiet, um Feuernester zu bekämpfen.
Ab Freitagmorgen wird vom Militär, unter der Leitung von Herrn Kuratle, sehr grosse Arbeit geleistet, denn das ganze Gebiet wird abgesucht, jedes Feuernest wird mit Rückenspritzen gelöscht.

 

1202 Luftschutztruppe ist bereit, kann Wasser abgeben.

 

1230 Nach etwa 20 Std. hartem Einsatz werden die Feuerwehren durch die Luftschutztruppe abgelöst. Beginn des Rückzugs.
Ganze Brandstelle wird von der Betriebsfeuerwehr Luzisteig und Feuerwehr Balzers überwacht. Einsatzzentrale bleibt rund um die Uhr besetzt, bis Gefahr gebannt ist. Feuerwehr Balzers muss immer wieder ausrücken, da trockenes Föhnwetter.
Letzter Einsatz 24. Dezember von 1630 bis 2300 Uhr.


Von der Feuerwehr eingesetztes Personal und Material in der Nacht vom 5. bis 6. Dezember 1985:

Feuerwehr Balzers 50 Mann, 1 TLF, 1 MS Typ 3, Heli mit 1 Wasserkübel
Feuerwehr Triesen 32 Mann, 1 TLF, 1 MS 2, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Vaduz 38 Mann, 1 TLF, 2 MS 2, 1 Rüstwagen, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Triesenberg 23 Mann, 1 TLF, 1 MS 2
Feuerwehr Schaan 31 Mann, 1 TLF, 1 MS 2, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Planken 10 Mann, 1 MS, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Eschen 25 Mann, 1 TLF, 1 MS 2
Feuerwehr Mauren 24 Mann, 1 TLF, 1 MS 2
Feuerwehr Ruggell 23 Mann, 1 TLF, 1 MS
Feuerwehr Gamprin 25 Mann, 1 TLF, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Schellenberg 25 Mann, 1 MS 2, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Sevelen 15 Mann, 1 TLF, 1 MS 2, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Trübbach 28 Mann, 1 MS, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Azmoos 34 Mann, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Sargans 28 Mann, 1 TLF, 1 MS, 1 Pikettfahrzeug
Feuerwehr Bad Ragaz 12 Mann, 2 MS, 3 Pikettfahrzeuge
Feuerwehr Buchs 21 Mann, 2 MS, 2 Pikettfahrzeuge
Betriebsfeuerwehr Balzers AG 22 Mann, 1 MS, 2 Pikettfahrzeuge
Betriebsfeuerwehr Hilti AG 20 Mann, 2 Pikettfahrzeuge
Betriebsfeuerwehr Hoval 14 Mann, 1 MS, 1 Pikettfahrzeug
Betriebsfeuerwehr Ivoclar 15 Mann, 1 MS, 1 Pikettfahrzeug
Liechtensteinische Bergrettung 21 Mann
Samariterverein Balzers 20 Personen
Gemeindepersonal und Privatpersonen 25 Personen

 

Eingesetzte Personen (Nacht vom 5. bis 6. Dezember): 581
TLF: 11
Rüstwagen: 1
MS Typ 3: 2
MS Typ 2: 19
Pikettfahrzeuge: 21
Schläuche 75 mm: 8520 m
Schläuche 55 mm: 6750 m

Rheinheli Balzers: 4 Mann, 1 Heli Lama mit Wasserkübel

 

Einsatzkosten sind zur Zeit noch nicht genau ermittelt, dürften jedoch nach vorsichtigen Schätzungen etwa Fr. 400'000.-- betragen.

 

Lehren

  1. Dieser Einsatz hat klar bewiesen, dass bei Waldbränden nicht nach einer generellen Regel gearbeitet werden kann. Zum Beispiel: Einstellen des Einsatzes bei Nacht.
  2. Für gefährdete Gebiete, wie Schiessplätze, müssen ebenfalls Einsatzpläne erstellt werden.
  3. KP sollte wenn möglich so gewählt werden, dass das ganze Brandgebiet überblickbar ist.
  4. Entsprechend der Grösse des Einsatzes müssen unbedingt genügend Funkgeräte verfügbar sein (Ersatz-Akku).
  5. Für die Einweisung der Feuerwehren zu ihren Arbeitsplätzen müssen genügend ortskundige Personen abrufbereit sein.
  6. Bei starkem Wind muss während des Einsatzes Windrichtung genau überwacht werden.
  7. Bei grossen Einsätzen müssen unbedingt Ersatzmotorspritzen bereitgestellt werden. Ebenfalls Ersatzschläuche verteilen auf die ganze Leitungslänge.
  8. Wenn Helis eingesetzt werden, müssen diese unbedingt von Anfang an gezielt eingewiesen werden.
  9. Wenn mehrere Helis zum Einsatz kommen, diese nummerieren, damit Einweisung reibungslos verläuft.
  10. Die Bekämpfung von Brandnestern beim Nachlöschen muss an Randgebieten zuerst gründlich erfolgen.


Dank eines mutigen Einsatzes der Feuerwehrmänner, des Helipiloten, der guten Zusammenarbeit, einer vorzüglich arbeitenden Einsatzzentrale konnte der Entschluss, das Feuer auf der Kante zwischen Hettabörgle und Zehneköpfle zu löschen, in verhältnismässig kurzer Zeit verwirklicht werden.
Danken möchte ich einer höheren Macht, dass wir diese grausame Nacht unfallfrei überstanden haben.
Danken möchte ich ebenfalls Herrn Jakob Kuratle, kant. Feuerwehrinspektor des Kt. Graubünden, für die sehr gute Zusammenarbeit.
Das Dorf Balzers, der grösste Teil des Schutzwaldes konnte gerettet werden. Ich bin allen beteiligten Einsatzkräften für das aufopfernde und mutige Engagement zu besonderem Dank verpflichtet und rufe allen Feuerwehrmännern zu, bleibt unserem Motto treu, Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

 

Feuerwehrkommandant Balzers
Ferdinand Vogt


 

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